alltäglichkeit im straßenverkehr

Mit der Arbeit wurde fotografisch, das Phänomen der Unfälle untersucht, so dass als Ergebnis neue Perspektiven zu anderen Denkansätzen führen können. Da sich schon oft mit diesem Thema auseinandergesetzt wurde, war es wichtig, sich davon nicht leiten zu lassen und einen eigenen Standpunkt zu entwickeln. Es geht nicht darum die gezeigten Bilder als ästhetisches Ergebnis der Fotografie, welche eine bestimmte Situation ablichtet zu verstehen, sondern sie als Symbole, welche mithilfe des Mediums der Fotografie sichtbar gemacht wurden, zu erkennen.
Die warnende Haltung, dass, wer nur genug Vorsicht walten lässt, nicht so leicht in einen Unfall verwickelt werden kann, wird mit dieser Arbeit nicht gestützt. Wenn man sich auf den Gedanken einlässt, dass es nur bedingt einen Schuldigen an dem Ereignis gibt, dann stehen die Orte der Unfälle nicht für etwas besonderes, sondern nur für ganz gewöhnliche Orte. Dadurch entsteht die Übertragbarkeit auf alle anderen Orte, an denen Unfälle entstehen können.
2017.